Augenlasern in Leipzig: Behandlungsoptionen und Kosten

von Michael Koenig
12 July 2022
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Augenlaser-Behandlungen bieten in Leipzig viele Augenärzte und -kliniken an. Dabei gilt es sich genaustens zu überlegen, welche der Laserverfahren wie PRK / LASEK, LASIK, Femto-LASIK oder ReLEx SMILE die jeweils richtige für einen ist. Auch in Sachen Behandlungskosten und bei der Wahl der medizinischen Einrichtung, die für das Augenlasern in Leipzig zur Wahl stehen, lohnt sich der Vergleich.

Mit unserem Vergleichsportal sehen Sie alle vorhandenen Möglichkeiten auf einen Blick. So haben Sie die Möglichkeit, wichtige Faktoren wie die Preise und Bewertungen verschiedener Augenärzte und -kliniken zu vergleichen.

Frau Sigrid Fesser

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ab 1.170 € pro Auge

Die Augenlasern-Kosten und -Methoden in Leipzig im Überblick

Um sich in Leipzig die Augen lasern zu lassen, empfiehlt es sich zunächst alle gängigen Methoden gründlich zu betrachten. Die meisten Augenkliniken in Leipzig bieten dabei mit PRK/LASEK, LASIK, Femto-LASIK und ReLEx SMILE alle bewährten Verfahren an. Das Augenlasern in Leipzig unterscheidet sich in Kosten und Anwendungsbereichen wie folgt:

Methode Mindestpreis (pro Auge) Anwendungsbereiche (1)
Femto-LASIK/LASIK

 

Ab 799–995 Euro
  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Kurzsichtigkeit: max. -10 dpt
  • Weitsichtigkeit: max. +4 dpt
  • Hornhautverkrümmung: max. +6 dpt
PRK/LASEK

 

Ab 795 Euro
  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Kurzsichtigkeit: max. -8 dpt
  • Weitsichtigkeit: max. +4 dpt
  • Hornhautverkrümmung: max. +6 dpt
ReLEx SMILE Ab 2.600 Euro
  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Kurzsichtigkeit: max. -10 dpt
  • Hornhautkrümmung: max. +5 dpt
  • Behandlung von Weitsichtigkeit nicht möglich

Femto-Lasik/Lasik in Leipzig

Für das Augenlasern sind Femto-Lasik sowie Lasik (laserassistierte In-situ-Keratomileusis) in Leipzig beliebte und häufig anwendete Methoden. Dabei ist (Femto-) Lasik die weltweit am häufigsten durchgeführte Methode (3). Somit ist es nicht überraschend, dass die meisten Augenärzte und Kliniken in Leipzig diese Methode anbieten.

Bei dem Verfahren wird ein dünnes Scheibchen der Hornhaut mit einem Präzisionsmesser eingeschnitten und zur Seite geklappt. Dadurch entsteht der sogenannte Hornhautdeckel, auch “Flap” genannt (4). Mit einem Excimer-Laser lassen sich anschließend die tieferen Schichten der Hornhaut durch gezielte Abtragungen modelliert. Nach dem Zurückklappen des Flaps, wächst dieser eigenständig wieder an und wirkt wie eine Art Pflaster (2).

Das Verfahren der Femto-LASIK in Leipzig unterschiedet sich von der LASIK nur minimal. Anstelle des Messers kommt hier ein Infrarot-Laser zur Präparation des Flaps zum Einsatz. Dadurch sind schnittbedingte Komplikationen ausgeschlossen.

Die Merkmale von Femto-Lasik und LASIK (1) (2):

  • Sehr schonende, nur minimal invasive Korrektur
  • Sehr kurze Dauer des Eingriffs (wenige Minuten)
  • Schmerzarme OP
  • Das größte Risiko birgt der Flapschnitt (bei der LASIK)
  • Trockene Augen in den ersten Wochen und Monaten (bei 15 bis 20 Prozent der Behandelten(5))

PRK/LASEK in Leipzig

Auch PRK und LASEK sind zwei Methoden, die Augenärzte und -kliniken in Leipzig anbieten. Bei beiden Verfahren wird zunächst die oberste Epithelschicht der Hornhaut entfernt. Bei dem PRK-Verfahren kommt dabei das sogenannte Hockey-Messer zum Einsatz. Bei der LASEK findet hingegen eine alkoholische Lösung Anwendung. Anschließend lässt sich die Sehschwäche mittels eines Excimer-Lasers korrigieren (4). Die abgelöste Epithelschicht wächst nach der Behandlung in den meisten Fällen selbstständig wieder an. In manchen Fällen erfolgt zur Unterstützung der Wundheilung der Einsatz einer therapeutischen Kontaktlinse, die vor einer möglichen Infektion schützt.

Zu den möglichen Risiken und Nebenwirkungen beim Augenlasern zählen vorübergehende Schmerzen der Augen sowie ein temporäres Trockenheitsgefühl. Außerdem birgt die Behandlung – wie jede andere Operation – ein nicht auszuschließendes Infektionsrisiko (2).

Die Merkmale von PRK und LASEK (1) (2):

  • Kein Flap
  • Schonend für das Auge und daher gut geeignet für Betroffene mit sehr dünner Hornhaut
  • OP oft schmerzhafter als andere Methoden
  • Längerer Heilungsprozess gegenüber den anderen Verfahren

ReLEx SMILE

Das Verfahren ReLEx SMILE ist das jüngste und modernste Augenlaserverfahren, welches derzeit Fachärzte zum Augenlasern in Leipzig anbieten. ReLEx SMILE kommt beim Verfahren mit nur einem Gerät, dem Femtosekundenlaser, und ohne den Flap aus. Während der Behandlung präpariert der Femtosekundenlaser dabei zunächst im inneren der Hornhaut ein vordefiniertes Stück Gewebe, das sogenanntes Lentikel. Anschließend lässt sich das Gewebescheibchen ohne Anhebung der vorderen Lamelle (Cap) über eine oder zwei kleine seitliche Öffnungen entfernen (1).

Obwohl das ReLEx Smile-Verfahren noch relative jung ist, gilt es als sehr sicher: Über einen Zeitraum von fünf Jahren erbrachte Studienergebnisse zeigen, dass die Methode gegenüber dem LASIK-Verfahren mindestens gleichwertig ist (1).

Die Merkmale von ReLEx SMILE (1) (2):

  • Kein Flap
  • Schmerzfreier Eingriff
  • Sehr schonende und nur minimal invasive Korrektur
  • Besonders für Personen mit sehr trockenen Augen geeignet
  • Nur bei Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung anwendbar
Bitte gültige PLZ oder Stadt eingeben

Wie läuft das Augenlasern in Leipzig ab?

Wer sich in Leipzig die Augen lasern lassen möchte, durchläuft neben dem eigentlichen Eingriff auch diverse Vor- und Nachuntersuchungen. Diese sind in der Regel in den Behandlungskosten inbegriffen, so dass am Ende keine zusätzlichen Kosten anfallen. Dabei ist es notwendig, alle vereinbarten Termine wahrzunehmen. Nur so ist eine sichere Durchführung möglich und Risiken sowie mögliche Komplikationen lassen sich weitestgehend ausschließen. gilt es Eine Behandlung zum Augenlasern in Leipzig umfasst in der Regel die folgenden Untersuchungen:

Beratungstermin/Augencheck

Bei dem ersten Termin zum Augencheck in Leipzig handelt es sich um einen unverbindlichen Termin, bei dem sich Interessierte über einen möglichen Eingriff informieren können. Die Untersuchung führt in der Regel ein Optometrist oder eine Optikerin / ein Optiker durch. Während der Untersuchung ermittelt das Fachpersonal für Augenoptik unter anderem die vorhandene Sehschwäche und misst die Dicke der Hornhaut sowie den Augendruck.

Voruntersuchung

Auf den ersten Augencheck folgt eine Voruntersuchung durch das medizinische Fachpersonal, das ebenfalls den Augenlaser-Eingriff durchführt. Dieses ermittelt in meist 1-2 Stunden die für den Eingriff relevanten Messwerte und sorgt dafür, dass alle nötigen Informationen vollständig sind. Der anfallenden Kosten für die Voruntersuchung sind bereits im Gesamtpreis für die Behandlung inbegriffen – sofern die Augen-OP wirklich stattfindet. Wer sich doch gegen den Eingriff entscheidet, muss in der Regel eine gewisse Gebühr (meist in Höhe von 35-100 Euro) begleichen.

Nachkontrollen

Damit sich mögliche Risiken und Komplikationen nach der Behandlung ausschließen lassen und der Heilungsprozess optimal verläuft, sind entsprechende Nachkontrollen nötig. Meistens umfassen diese 3-4 Termine, bei denen eine Untersuchung des Auges auf mögliche Infektionen oder andere Nebenwirkungen erfolgt.

Quellenverzeichnis

(1) Kommission Refraktive Chirurgie (KRC), https://www.aad.to/krc/qualit.pdf (Stand: 22.02.2022)

(2) Verband der Spezialkliniken für Augenlaser und refraktive Chirurgie e.V. (VSDAR), https://vsdar.de/sehfehlerkorrekturen/augenlaseroperationen/ (Stand: 06.01.2022)

(3) Kook, D. & Kohnen, T (2011): Patientenselektion und Indikationen. In T. Kohnen (Hrsg.), Refraktive Chirurgie (S.55-65). Springer Medizin.

(4)  Kohnen, Thomas; Strenger, Anja; Klaproth, Oliver K.: Dtsch Arztebl 2008, 105(9): 163-72; DOI: 10.3238/arztebl.2008.0163; Zugegriffen von: https://www.aerzteblatt.de/archiv/59160/Basiswissen-refraktive-Chirurgie (Stand: 14.12.2021)