Augenlasern in Dresden: Behandlungsoptionen und Kosten

von Michael Koenig
12 September 2022
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Für das Augenlasern gibt es in Dresden ein weitläufiges Angebot an erfahrenen Ärzten sowie Kliniken. Ganz egal, ob PRK/LASEK, LASIK/Femto-LASIK oder ReLEx SMILE – in Dresden finden Sie für jedes Augenlaser-Verfahren den richtigen Spezialisten.

Unser Portal bietet Ihnen den optimalen Überblick sowie die Möglichkeit, alle Anbieter direkt miteinander zu vergleichen und kostenlose Beratungstermine zu vereinbaren. Im Folgenden erfahren Sie zudem, was die einzelnen Augenlaserverfahren voneinander unterscheidet, für wen sie sich eignen und welche Behandlungskosten entstehen.

Die verschiedenen Methoden zum Augenlasern in Dresden im Überblick

Vor der Entscheidung für eine bestimmte Methode zum Augenlasern in Dresden, empfiehlt es sich, zunächst alle gängigen Verfahren gründlich zu betrachten. Die meisten Augenkliniken in Dresden bieten mit PRK/LASEK, LASIK, Femto-LASIK und ReLEx SMILE alle bewährten Verfahren an. Die Anwendungsbereiche für die verschiedenen Verfahren sehen wie folgt aus:

Methode Anwendungsbereiche (1)
PRK/LASEK

 

  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Kurzsichtigkeit: max. -8 dpt
  • Weitsichtigkeit: max. +4 dpt
  • Hornhautverkrümmung: max. +6 dpt
Femto-LASIK/LASIK

 

  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Kurzsichtigkeit: max. -10 dpt
  • Weitsichtigkeit: max. +4 dpt
  • Hornhautverkrümmung: max. +6 dpt
ReLEx SMILE
  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Kurzsichtigkeit: max. -10 dpt
  • Hornhautkrümmung: max. +5 dpt
  • Behandlung von Weitsichtigkeit nicht möglich

 

PRK/LASEK in Dresden

Bei den Verfahren PRK und LASEK entfernt der behandelnde Mediziner zunächst die oberste Epithelschicht der Hornhaut. Bei dem PRK-Verfahren kommt dabei das sogenannte Hockey-Messer zum Einsatz. Bei der LASEK findet hingegen eine alkoholische Lösung Anwendung. Anschließend lässt sich die Sehschwäche mittels eines Excimer-Lasers korrigieren (2). Die abgelöste Epithelschicht wächst nach der Behandlung in den meisten Fällen selbstständig wieder an. In manchen Fällen erfolgt zur Unterstützung der Wundheilung der Einsatz einer therapeutischen Kontaktlinse, die vor einer möglichen Infektion schützt und den Heilungsprozess unterstützt.

Zu den möglichen Risiken und Nebenwirkungen beim Augenlasern zählen vorübergehende Schmerzen der Augen sowie ein temporäres Trockenheitsgefühl. Außerdem birgt die Behandlung – wie jede andere Operation – ein nicht auszuschließendes Infektionsrisiko (2).

Die Merkmale von PRK und LASEK (1) (2):

  • Kein Flap nötig
  • Schonend für das Auge und daher gut geeignet für Betroffene mit sehr dünner Hornhaut
  • OP oft schmerzhafter als andere Methoden
  • Längerer Heilungsprozess gegenüber den anderen Verfahren

Femto-LASIK und LASIK in Dresden

Femto-LASIK sowie LASIK (laserassistierte In-situ-Keratomileusis) sind für das Augenlasern in Dresden beliebte und oft angewandte Verfahren. Bei der (Femto-) LASIK handelt es sich sogar um die weltweit am häufigsten durchgeführte Methode (3). Dementsprechend viele Augenärzte und Kliniken bieten diese Methode an.

Bei dem Verfahren wird zunächst ein feines Scheibchen der Hornhaut mit einem Präzisionsmesser eingeschnitten und zur Seite geklappt. Dadurch entsteht der sogenannte Hornhautdeckel, auch “Flap” genannt (1). Mit einem Excimer-Laser lassen sich anschließend die tieferliegenden Schichten der Hornhaut durch gezielte Abtragungen modellieren. Nach dem Zurückklappen des Flaps, wächst dieser eigenständig wieder an und wirkt so wie ein natürliches Pflaster (2).

Das Verfahren der Femto-LASIK in Dresden unterscheidet sich von der LASIK nur minimal. Anstelle des Messers kommt hier ein Infrarot-Laser zur Präparation des Flaps zum Einsatz. Dadurch sind schnittbedingte Komplikationen ausgeschlossen.

Die Merkmale von Femto-LASIK und LASIK (1) (2):

  • Sehr schonende, nur minimal invasive Korrektur
  • Sehr kurze Dauer des Eingriffs (wenige Minuten)
  • Schmerzarme OP
  • Das größte Risiko birgt der Flap-Schnitt (bei der LASIK)
  • Trockene Augen in den ersten Wochen und Monaten

ReLEx SMILE in Dresden

Das Verfahren ReLEx SMILE ist derzeit das jüngste und modernste Augenlaser-Verfahren, das Fachärzte zum Augenlasern in Dresden anbieten. Das Besondere an der Methode: ReLEx SMILE kommt während der OP mit nur einem Gerät, dem Femtosekundenlaser, und ohne den Flap aus. Während der Behandlung präpariert der Femtosekundenlaser zunächst im Inneren der Hornhaut ein vordefiniertes Stück Gewebe, das sogenannte Lentikel. Anschließend lässt sich das Gewebescheibchen ohne Anheben der vorderen Lamelle (Cap) über eine oder zwei kleine seitliche Öffnungen entfernen (3).

Obwohl das ReLEx-Smile-Verfahren noch relativ jung ist, gilt es als sehr sicher: Über einen Zeitraum von fünf Jahren erbrachte Studienergebnisse zeigen, dass die Methode gegenüber dem LASIK-Verfahren mindestens gleichwertig ist (1).

Die Merkmale von ReLEx SMILE (1) (2):

  • Kein Flap
  • Schmerzfreier Eingriff
  • Sehr schonende und nur minimalinvasive Korrektur
  • Besonders für Personen mit sehr trockenen Augen geeignet
  • Nur bei Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung anwendbar

Wie läuft das Augenlasern in Dresden ab?

Neben dem eigentlichen Eingriff des Augenlasern sind zudem diverse Vor- und Nachuntersuchungen verpflichtend. Diese sind in den Behandlungskosten meist direkt mit inbegriffen, sodass am Ende keine zusätzlichen Kosten entstehen. Dabei ist es für den erfolgreichen Ablauf des Eingriffes notwendig, alle vereinbarten Termine wahrzunehmen. Nur so ist eine sichere Durchführung möglich und Risiken sowie mögliche Komplikationen lassen sich weitestgehend ausschließen.

H3: Beratungstermin/Augencheck
Der erste Beratungstermin bzw. Augencheck ist unverbindlich und dient lediglich dazu, dass Interessierte sich über einen möglichen Eingriff informieren und beraten lassen können. Die Untersuchung führt in der Regel ein Optometrist oder ein Optiker durch. Während der Untersuchung ermittelt das Fachpersonal für Augenoptik unter anderem die vorhandene Sehschwäche und misst die Dicke der Hornhaut sowie den Augendruck.

H3: Voruntersuchung
Nach dem ersten Beratungstermin und Augencheck erfolgt eine Voruntersuchung bei dem Arzt bzw. der Klinik, wo auch der Augenlaser-Eingriff durchgeführt werden soll.  Diese ein- bis zweistündige Untersuchung dient dazu, die für den Eingriff relevanten Messwerte zu ermitteln und die Vollständigkeit aller benötigten Informationen zu prüfen.  Die anfallenden Kosten für die Voruntersuchung sind bereits im Gesamtpreis für die Behandlung inbegriffen – sofern die Augen-OP wirklich stattfindet. Wer sich doch gegen den Eingriff entscheidet, muss in der Regel eine Gebühr (meist in Höhe von 35-100 Euro) begleichen.

H3: Nachkontrollen
Nach dem eigentlichen Eingriff sind einige Nachkontrollen nötig, damit sich mögliche Risiken und Komplikationen nach der Behandlung ausschließen lassen und der Heilungsprozess optimal verlaufen kann. In der Regel umfassen diese zwei bis vier Termine, bei denen das Auge auf mögliche Infektionen oder andere Nebenwirkungen zu untersuchen ist.

Augenlasern in Dresden: die Kosten

Die Kosten für eine PRK/LASEK-Behandlung beginnen bei 795 Euro pro Auge. Femto-LASIK oder LASIK beginnen preislich meist bei 799 bis 995 Euro und ReLEx SMILE ist mit Startkosten von 2.600 Euro pro Auge am kostenintensivsten.

Methode Mindestpreis (pro Auge)
PRK/LASEK

 

795 Euro
Femto-LASIK/LASIK

 

799–995 Euro

 

ReLEx SMILE 2.600 Euro
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Zahlt die Krankenkasse die Behandlungskosten für das Augenlasern in Dresden?

Wenn keine medizinische Notwendigkeit für einen Augenlaser-Eingriff besteht, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die anfallenden Kosten für das Augenlasern in der Regel nicht. Anders sieht es bei Patienten aus, bei denen eine Kontaktlinsen- oder Brillenunverträglichkeit vorliegt oder die unter einer Augenerkrankung wie dem Grauen oder Grünen Star leiden. Auch eine drohende Erblindung nach einem Unfall kann Grundlage einer medizinischen Notwendigkeit sein. In diesen Fällen beteiligt sich die gesetzliche Krankenkasse meist an den Kosten.

Private Krankenkassen wiederum sind inzwischen gesetzlich dazu verpflichtet, mindestens einen Teil der Kosten für das Augenlasern zu übernehmen.

 

Quellenverzeichnis

(1) Kommission Refraktive Chirurgie (KRC), https://www.aad.to/krc/qualit.pdf (Stand: 22.02.2022)

(2)  Kohnen, Thomas; Strenger, Anja; Klaproth, Oliver K.: Dtsch Arztebl 2008, 105(9): 163-72; DOI: 10.3238/arztebl.2008.0163; Zugegriffen von: https://www.aerzteblatt.de/archiv/59160/Basiswissen-refraktive-Chirurgie (Stand: 14.12.2021)

(3) Verband der Spezialkliniken für Augenlaser und refraktive Chirurgie e.V. (VSDAR), https://vsdar.de/sehfehlerkorrekturen/augenlaseroperationen/ (Stand: 06.01.2022)